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Großer Wäschekorb mit Deckel neben zwei kleineren Körben im Größenvergleich

Wäschekorb mit Deckel: welche Größe für welchen Haushalt?

Ein Wäschekorb wird meistens zu klein gekauft. Man stellt ihn ins Bad, freut sich zwei Wochen über die Optik, und dann liegt die Wäsche wieder daneben auf dem Boden. Damit dir das nicht passiert, hier die Rechnung, die vor dem Kauf hilft.

Wie viel Wäsche fällt bei dir wirklich an?

Als Faustregel gilt: Pro Person und Woche kommen etwa 25 bis 30 Liter Wäsche zusammen. Ein Single-Haushalt, in dem zweimal pro Woche gewaschen wird, braucht also keinen Riesenkorb. Ein Vier-Personen-Haushalt, der einmal wöchentlich wäscht, kommt schnell auf 100 Liter und mehr.

Daraus ergeben sich drei Größen:

  • Bis 40 Liter: für eine Person, die häufig wäscht, oder als Zweitkorb fürs Schlafzimmer.
  • 60 bis 70 Liter: die verbreitetste Größe. Reicht für zwei Personen bei einem Waschgang pro Woche. Unsere großen Wäschekörbe mit Deckel liegen in diesem Bereich, bei rund 72 cm Höhe.
  • Über 90 Liter: für Familien oder wenn nur alle zwei Wochen gewaschen wird. Hier lohnen sich eher zwei mittlere Körbe als einer sehr großer, weil sich zwei besser tragen lassen.

Warum zwei kleinere oft besser sind als einer

Ein voller 90-Liter-Korb wiegt schnell acht bis zehn Kilo. Wer den eine Treppe hinuntertragen muss, ärgert sich. Zwei Körbe zu je 60 Litern fassen zusammen mehr, lassen sich aber einzeln bewegen. Der zweite Vorteil: Du kannst gleich sortieren, hell in den einen, dunkel in den anderen. Das spart am Waschtag den Schritt, alles noch einmal auszukippen.

Das Material entscheidet über den Geruch

Wäsche, die zwei Tage im Korb liegt, ist selten ganz trocken. Handtücher schon gar nicht. Was jetzt zählt, ist Luft.

Kunststoff ist günstig und abwaschbar, lässt aber keine Luft durch. In geschlossenen Plastikkörben fängt feuchte Wäsche nach zwei Tagen an zu riechen.

Stoffsäcke atmen gut, kippen aber um, sobald sie halb voll sind, und stehen selten gerade.

Geflochtenes Gras verbindet beides: Das Geflecht ist stabil genug, dass der Korb von allein steht, und offen genug, dass Luft durchzieht. Unsere Körbe werden aus Savannengras geflochten, das in der Trockenzeit im Senegal geschnitten wird. Feuchte Handtücher trocknen darin nach, statt vor sich hin zu müffeln.

Braucht ein Wäschekorb einen Deckel?

Im Bad ja, im Schlafzimmer nicht unbedingt. Der Deckel hat vor allem einen optischen Zweck: Er macht aus einem Haufen Wäsche ein Möbelstück. Wichtig ist, dass er lose aufliegt und nicht einrastet. Einen Deckel, den man mit beiden Händen öffnen muss, benutzt nach drei Wochen niemand mehr, und dann liegt die Wäsche wieder daneben.

Der Standort, an den kaum jemand denkt

Der Korb sollte trocken stehen. Direkt neben der Dusche ist der schlechteste Platz, den es gibt, weil Spritzwasser ins Geflecht zieht. Zwei Meter Abstand und ein Fenster, das ab und zu aufgeht, reichen völlig. Ein Korb, der dauerhaft nass wird, verliert seine Form, egal aus welchem Material er ist.

Kurz zusammengefasst

Rechne 25 bis 30 Liter pro Person und Woche, teile durch die Anzahl der Waschgänge, und nimm im Zweifel lieber zwei mittlere Körbe als einen sehr großen. Achte auf ein Material, das Luft durchlässt, und stell den Korb trocken.

Wenn du dir die Größen ansehen willst: Unsere Wäschekörbe mit Deckel stehen alle bei rund 72 cm, für Regal und Bad gibt es die kleinen Aufbewahrungskörbe um 33 cm. Das ganze Sortiment findest du unter Körbe.

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