Wäschekorb, Wäschesammler, Wäschebox, Wäschesack: Vier Wörter, die im Handel oft für dasselbe stehen und manchmal für etwas ganz Unterschiedliches. Wer weiß, was gemeint ist, kauft schneller das Richtige.
Der Wäschekorb
Ein offenes oder mit Deckel geschlossenes Behältnis, meist rund oder oval, in dem Wäsche gesammelt und zur Maschine getragen wird. Entscheidend ist: Er ist zum Tragen gedacht. Deshalb hat er Griffe oder einen festen Rand, an dem man ihn packen kann, und deshalb ist er selten größer als 70 Liter.
Für wen: Für alle, die die Wäsche einmal pro Woche zur Maschine bringen und dabei nicht zweimal laufen wollen.
Der Wäschesammler
Hier steckt das Sortieren im Namen. Ein Wäschesammler hat meist mehrere Fächer oder besteht aus mehreren nebeneinanderstehenden Behältern, damit hell, dunkel und Buntes gleich getrennt landen. Er wird nicht getragen, sondern steht fest an einem Platz. Oft ist er höher und schmaler als ein Korb, damit er in eine Nische passt.
Für wen: Für Haushalte ab drei Personen, in denen ohnehin nach Farben gewaschen wird. Der Trick funktioniert übrigens auch mit zwei normalen Körben nebeneinander, und die kann man dann einzeln tragen.
Die Wäschebox
Meist eckig, oft aus Stoff oder beschichtetem Papier, mit einem festen Rahmen darin. Sie sieht aufgeräumt aus und passt in Regale. Der Nachteil: Eckige Boxen aus weichem Material verlieren mit der Zeit ihre Form, und viele sind innen beschichtet, lassen also keine Luft durch.
Für wen: Für kleine Mengen und trockene Wäsche, oder wenn der Korb ins Regal soll statt daneben.
Der Wäschesack
Ein Beutel aus Stoff, oft mit Kordel, manchmal an einem Ständer. Er ist leicht, faltbar und günstig. Er steht aber nur, solange er voll genug ist, und kippt sonst um.
Für wen: Für die Reise, für die Zweitwohnung oder als Ergänzung im Kinderzimmer.
Was du wirklich brauchst
Die ehrliche Antwort für die meisten Haushalte: einen guten Korb, den man tragen kann, und für größere Haushalte einen zweiten daneben. Damit hast du den Sammler gleich mit, ohne ein Extra-Möbel zu kaufen.
Worauf es dabei ankommt, ist weniger die Bauform als das Material. Wäsche, die zwei Tage liegt, braucht Luft. Geflochtenes Savannengras lässt sie durch, Kunststoff und beschichteter Stoff nicht. Deshalb riechen geschlossene Plastikbehälter nach ein paar Tagen, geflochtene Körbe nicht.
Und was ist mit der Optik?
Ein Punkt, der in Vergleichen selten vorkommt: Ein Wäschekorb steht im Bad oder im Schlafzimmer, also in einem Raum, den man sieht. Ein weißer Plastikbehälter verschwindet nicht, er fällt nur negativ auf. Ein geflochtener Korb mit Deckel wirkt wie ein Möbelstück und kann auch mal im Wohnzimmer stehen, ohne dass jemand fragt, was das ist.
Bei uns gibt es die tragbare Variante in rund 72 cm Höhe unter Wäschekörbe mit Deckel. Wer zwei nebeneinanderstellen und damit sortieren will, findet dort auch die passenden Paare. Kleinere Behälter fürs Regal stehen unter kleine Aufbewahrungskörbe, das ganze Sortiment unter Körbe.